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Vom Waldarbeiterhaus zum Außerschulischen Lernort

Der heutige Staatswaldanteil des Tadensen war ursprünglich ein Vorwerk des Gutes Duttenstedt im Besitz des Grafen v. Obergs. Dieser übereignete den Wald zur Begleichung seiner Steuerschulden an den preußischen Staat Ende des 19. Jahrhunderts.
Das heutige Tadensen-Haus wurde im Jahr 1901 wieder aufgebaut, nachdem das vorherige abgebrannt war. Es diente bis in die 60er Jahre als Waldarbeitergehöft. Der letzte Bewohner, der Waldarbeiter Marwede wurde 1915 dort geboren. Nachdem er mit seiner Familie in den Ort Meerdorf gezogen war, diente das Gehöft einige Jahre als Betriebsbegäude, insbesondere für den angrenzenden Kamp (heute jüngerer Waldbestand).
Danach war es mehr oder weniger unbenutzt und drohte zu verfallen, ehe es im Jahre 2004 in das Projekt "Grünes Klassenzimmer" einbezogen wurde.

So sah es um Meerdorf vor 200 Jahren aus (Ausschnitt aus Papenatlas)

 

 Eine junge Frau zu Besuch (vor 40 Jahren)

 

 Eine alte Postkarte

 

Ein Haus entwickelt sich